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2010

So..der Januar ist nun auch fast vorbei und ich schaffe es endlich mal wieder einen Blog zu schreiben
Man konnte im Laufe der letzten Einträge und dem zeitlichen Abstand zum jeweils nächsten Eintrag ja schon merken, dass ich doch ein wenig schreibfaul geworden bin. Ich gebe mir aber dennoch immer große Mühe doch ab und zu ein paar Zeilen zu schreiben.

Der Januar war ziehmlich stressig. Habe in Deutschland noch viele Freunde getroffen und bin am 13.1. in Hamburg gewesen und habe bei Anika übernachtet. Das war schon seit langem mal wieder fällig.
Eigentlich war es geplant, dass wir Ausstechkekse backen und Glögi (fin. Glühwein) trinken, aber da ich die Karten für das am Abend anstehende Konzert von "ENTER SHIKARI" zu Hause liegen gelassen hatte und auch meinen Schlüssel vergessen hatte, musste ich schnell zu der Arbeit von meiner Mutter und ihren Schlüssel holen, um dann wieder nach Hause zu fahren. Was für ein toller Start in den Tag. Eigentlich wollten wir uns schon um halb 12 treffen...so wurde halb 3 draus. = Keine Zeit mehr zum Backen. Haben wir uns kurzerhand umentschieden. Spontan und einfallsreich wie wir sind, haben wir zwei rechteckige Käsekuchen bei Rewe + einem Tetrapack Rotwein gekauft und haben letztendlich Fledermäuse aus dem Käsekuchen gestanzt und diese mit tollen rosa und weißen Herzchen-Sträuseln verziert und dazu Glögi getrunken.
Die Stimmung war gut und wir sehr schnell satt!
Am Abend sind wir dann noch in die Markthalle gefahren, um endlich wieder Enter Shikari zu sehen. Dieses Mal gab es von der Bühne aus eine offizielle Einladung noch mit den Jungs nach dem Gig feiern zu gehen...nur leider kannte wirklich keiner den Club, den sie auf der Bühne durchgegeben hatten und außerdem war es auf einem Mittwoch und die Jungs mussten um 3:15 Uhr morgens schon nach Berlin aufbrechen und da fährt selbst der Nachtbus nicht mehr. Und als wenn das nicht schon genug gewesen wäre, hab ich auch noch einen leichten Migräneanfall gekriegt...was sich in sehr starke Kopfschmerzen und Übelkeit äußert. Am nächsten Tag bin ich dann gegen 5-halb 6 zu Hause gewesen. Auch wenn es mir nicht ganz so gut ging, war es dennoch ein sehr schönes Konzert.. wie immer

Am Abend habe ich dannn angefangen meinen Koffer zu packen. Ich hatte gleich befürchtet, dass er zu schwer sei..aber auspacken konnte ich nichts mehr. Also schnell von meiner Mutter verabschiedet, die ins Bett musste und dann am nächsten Morgen um halb 11 Uhr los mit Oma und Opa zum Flughafen.
Natürlich waren wir wieder viel zu früh da und ich konnte endlich frühstücken..mit Kaffe und meinen vorerst letzten Laugenbrötchen und Zimtfranzbrötchen. In Finnland gibt es nämlich nicht an jeder Ecke eine Bäckerei.
Wie vermutet, wog mein Koffer statt den erlaubten 20 kg 21,8 kg...also Übergepäck, wie immer. Musste aber nichts drauf bezahlen.
Da um 14.20 Uhr mein Flieger gehen sollte, bin ich um 13:30 Uhr langsam zum Einchecken gegangen.
Und dann hies es warten, bis das Bording losging. Und ich habe gewartet, gewartet..und noch mal gewartet..bis um 15 Uhr die Durchsage kam, dass der Flieger, der immer zwischen Riga und Hamburg hin und her flog, noch nicht aus Riga gestartet war und die in einer halben Stunde mehr Informationen hätten. Ich wusste sofort, dass ich unter diesen Umständen meinen Anschlussflug nach Helsinki natürlich nicht mehr kriegen konnte und bin schnell an die nächste Internetstation gegangen, um wenigstens meinen Gasteltern zu schreiben, dass ich mich vorraussichtlich um ein paar Stunden verspäten würde.
Dann kam die Durchsage, dass wir vorraussichtlich um halb 6 nach Riga aufbrechen würden. Ich hatte am Pc schon nachgesehen, dass es noch Flieger nach meinem Verbindungsflug geben sollte..also war ich noch guter Dinge und habe mir erst einmal Haribos gekauft.
In Riga sind wir dann um ca. halb 9 gelandet...und die ganze Menschenmasse ist sofort zum Schalter gelaufen. Dort wurde dann den 4 Musikern aus Finnland und mir mitgeteilt, dass es nur noch einen Flieger um 23:55 Uhr geben würde. (Sprich den einen dazwischen hatten wir auch um eine halbe Stunde verpasst). Internetstationen gab es an dem Flughafen keine und die lettische Währung hatte ich auch nicht. Glücklicherweise durfte ich das Handy der Mitarbeiter benutzen, um Johanna (meiner Gastmutter) zu erzählen, dass ich statt wie geplant um 19:15 Uhr erst um ca. 1:10 Uhr nachts in Helsinki, Vantaa landen würde. Als Entschädigung der Airline haben alle einen 1,50 Ls Gutschein bekommen..was in etwa 2 Euro entspricht...davon wollte ich mir einen Kakao kaufen und musste sogar noch 1 Euro drauf bezahlen. Super. Aber es hätte mich auch anders treffen können..wie die, die nach St. Petersburg fliegen wollten..die mussten über Nacht ins Hotel und am Nächsten Tag dann erst nach Oslo, Norwegen, bevor sie endlich nach Hause fliegen konnten. Also doch Glück im Unglück...

Ich hatte mich so auf den Abend gefreut, weil endlich wieder die Dogs mit Donkey Ride zusammen im Semifinal auftreten sollten. Mein Gastvater hätte sogar nur mein Gepäck vom Flughafen abgeholt, so dass ich problemlos nachts durch den Schnee nach Hause gekommen wäre.
Aber das ist ja immer so...wenn man etwas zu gut plant, dann gehts schief.

Am Flughafen angekommen habe ich meine Mutter in Deutschland angerufen, der ich schon von meinen Fliegerproblemen erzählt hatte, um ihr zu sagen, dass ich endlich sicher angekommen bin. Dann habe ich mir das erste Taxi genommen und bin nach Hause gefahren. Der Taxifahrer war ganz nett und hat sich mit mir die ganze Zeit über Musik unterhalten und hat mir "Mutter" von Rammstein vorgesungen.
Die Fahrt hat mal eben so 44 Euro gekostet, aber Johanna hatte 50 Euro an die Gaderobe gelegt und so konnte ich den schweren Koffer um 2 Uhr nachts endlich in mein Zimmer tragen. Da ich durch das ewige Warten alleine an den Flighäfen kaum müde war, hab ich noch meine kompletten Sachen ausgepackt und bin dann um ca. 3 Uhr ins Bett gefallen.

Ansonsten herscht hier wieder der normale Alltag. Wobei ich sagen muss, dass ich bis jetzt noch gar nicht richtig feiern gewesen bin. Dadurch habe ich viel geld sparen können. Ich war nur einmal alleine in Helsinki, um die Donky Rider anzusehen. Danach hab ich noch die Emmi in der Tram getroffen, die direkt von der Arbeit gekommen ist.
Dann am Tag darauf hab ich die Esel direkt noch mal Espoonlahti getroffen. Aber nur weil ich am Freitag so nett gefragt worden bin, ob ich nicht kommen will..und das man sich ja freuen würde, wenn ich doch käme.. Ich hatte Samstag nichts großes vor..also bin ich hin. Nur dieses Mal bin ich in Begleitung gekommen und das hatte gewisse Personen doch ein wenig verwundert und vielleicht sogar ein wenig eingeschüchtert.
Ansonsten kann ich nur sagen..das ich immer dachte, "die Jungs gehen in die Kirche..die sind brav.." und so...denkt man vielleicht. Naja..falsch gedacht. Sie haben es faustdick hinter den Ohren und sind die Schlimmsten überhaupt! So mancher Satz bringt mich immer noch zum Grübeln... Auf jeden Fall freue ich mich schon jetzt, wieder ellenlange Gespräche mit den Jungs zu führen Das nächste Mal dann im Nosturi.. oder "somewhere around.." wie man mir auch schon mitteilte...ich bin also mal gespannt und lass mich überraschen :D

Sonntag war ich wieder in Espoo unterwegs. Dieses Mal über Espoo keskus und dann weiter mit dem Bus. Das war von Kauniainen kürzer als über Helsinki zu fahren..wobei es schneller geht, wenn man direkt von Helsinki dorthin fährt.
Ich habe eine neue Familie besucht. Das Haus, die Eltern und die beiden Mädchen waren super nett und obwohl ich 10 Minuten umhergeirrt bin..weil die Finnen einer Straße auf einmal einen anderen Namen gegeben hatten..haben mir zwei liebe Menschen geholfen und ihr Handy mit dem GPS rausgeholt
ich würde mich wirklich freuen, wenn ich so bald wie möglich in diese Familie wechseln könnte...aber das werde ich dann ja bald erfahren

Ansonstn gibt es gar nicht viel zu erzählen..nur das ich im Moment sehr viel mit Marion mache..eine Zeit lang haben wir uns fast täglich bzw. manchmal sogar 2 Mal täglich gesehen.

Im Moment habe ich 3 Konzerte ins Auge gefasst für dieses Wochenende.. ob ich Donnerstag und Freitag nach Helsinki rein fahre, weiß ich noch nicht. Aber Sonntag auf jeden Fall! Da gehe ich ins Nosturi und gucke mir endlich Biffy Clyro an! Ich höre seit einigen Wochen kaum noch was anderes

Was die Temeraturen angeht..liegt es immer unter -10°C. Neulich Nacht, als ich von Marion nach Hause bin sogar -22°C. Also immer viel anziehen und dann los. Minimum 2 Hosen und 2 Pullover + die dickste Jacke die man auftreiben kann, Schal und Handschuhe...wobei die Finger selbst mit Handschuhen bei -20°C taub werden. Am Straßenrand ist überall Schnee aufgetürmt und ist manchmal sogar höher als ich oder die Autos Muss ich unbedingt noch Fotos von machen, bevor wieder alles weggetaut ist.

Hoffentlich wird es bald wieder wärmer!
27.1.10 22:25
 


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